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Erich-Kästner-Gesamtschule testete das Percussion-Instrument „Boomwhackers“
VON FELIX EISELE
Bünde. Ungewohnte Töne dominierten am Mittwoch die Akustik in der Erich-Kästner-Gesamtschule. Mithilfe bunter Kunststoffröhren tauchten Schüler der Jahrgangstufen fünf bis neun in eine bislang ungewohnte Klangwelt ab.
„Boomwhackers“ nennen sich die Plastikrohre, mit denen Musikpädagoge Andreas von Hoff aus Heidelberg den Gesamtschülern einen Besuch abstattete. Sein mitgebrachtes Sortiment ließ keine Wünsche offen: 32 Röhren in unterschiedlichen Längen und Farben befanden sich in von Hoffs Gepäck. „Es handelt sich um unterschiedlich gestimmte Percussionsröhren, die zur rhythmischen und harmonischen Liedbegleitung eingesetzt werden können“, erklärte der Musikpädagoge, bevor er mit den Kindern eine erste Kostprobe einstudierte.
Mit einem „Guten Morgen“-Lied stimmte von Hoff die Nachwuchsmusiker auf den bevorstehenden Workshop ein. Je nach Farbe erzeugten die bunten Röhren durch das Schlagen auf Knie oder Hand einen Ton. Ganze Akkorde und Harmonien konnten so in das Stück eingebaut werden.
Natürlich erfordert dieses Vorhaben eine Menge Konzentration. Dies sei jedoch auch ein Ziel des aus den USA stammenden Instruments: „Es geht um das Begreifen von Musik-Strukturen, die Vermittlung eines rhythmischen Grundgefühls und das Aufeinander-höhren“, so von Hoff. Den Schülern machte der ungewohnte Musik-Unterricht sichtlich Spaß. Auch die Lehrer waren begeistert und wollen das Konzept nun in den Unterricht integrieren.
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Der Name „Boomwhackers“ setzt sich aus den Begriffen „Boom“ (lautmalerisch erzeugter Ton) und „whack“ (englisch: schlagen) zusammen. Die bunten Röhren können als rhythmische Ergänzung zu anderen Instrumenten oder zur Melodie-Erzeugung eingesetzt werden. Unter Lehrern erfreuen sich die Boomwhackers wachsender Beliebtheit, da mit ihrer Hilfe das Klassenmusizieren mit Schülern aller Altersstufen ohne großen finanziellen und technischen Aufwand zu realisieren ist. |