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Kunstkurs Jahrgang 11 präsentierte multikulturelles Kunstprojekt
Bünde-Ennigloh (hst). Ein norwegischer Troll, eine afrikanische Gottheit, russische Matruschka und ein ägyptischer Pharao wachen über die Sicherheit der Gesamtschule. Die „Schutzgeister“ konzipierten Schüler des Jahrgangs 11 unter kreativer Leitung von Kunstlehrerin Christine Hoffmann.
„Das Projekt hat gezeigt, dass uns die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen bereichern kann“, sagte Hoffmann. Die jungen Künstler betrieben selbstständige Recherche zu Mythologie und Sagenwelt unterschiedlicher Kulturkreise. Einige gingen auch dem eigenen Hintergrund auf die Spur: „Der Troll wird in skandinavischen Legenden gefürchtet, aber auch geachtet“, erklärte Dana. Das junge Mädchen mit norwegischen Wurzeln gestaltete in ihrer Gruppe eine furchteinflößende Maske mit spitzen Hauern und Augenklappe. „Unser Troll soll aber als Schutzgeist über die Kinder wachen“, waren sie einig.
In acht Unterrichtseinheiten erforschten und kreierten die Gesamtschüler ihre Talismane. „Abstraktion in der Plastik“, nannte Hoffmann die Arbeit mit Pappmaché und Draht. Um die positive Energie der Masken – jeweiligen kulturellen Vorstellungen entsprechend – zu entfachen, wurden „Opfergaben“ angehängt. Für Troll Hagen gab’s Spielzeug, die Matruschka bekam russische Bonbons. Über die tatsächliche Schutzwirkung sei man zwar noch nicht einig, „aber das Projekt hat viel Spaß gemacht“, sagte Doreen Hägerbäumer.