Arbeit mit gentechnischen Verfahren
Am 25. Mai 2011 fuhren Schülerinnen und Schüler der Oberstufenkurse von Herrn Jasper und Frau Gießelmann ins BiLab nach Beverungen um die Laborarbeit mit gentechnischen Methoden kennenzulernen.
Der Gruppe bot sich die Möglichkeit im Rahmen einer Förderung durch das Arbeitsministerium NRW kostenlos biotechnologische Arbeitsmethoden kennen und anwenden zu lernen. Im eintägigen Kurs „Tierartdifferenzierung mittels PCR“ ging es darum, Lebensmittelproben auf ihren Inhalt zu untersuchen. Ist in der Gelflügelwurst wirklich nur Geflügelfleisch verarbeitet, wie es der Hersteller angibt? Diese Frage wurde durch DNA-Analysen und gelelektrophoretischem Vergleich geklärt. Die Schüler konnten hier selbstständig arbeiten, wertvolle praktische Erfahrungen mit gentechnischen Arbeitsmethoden sammeln und sich mit diesem Thema des Zentralabiturs in besonderer Weise auseinandersetzen. Eine intensivere Prüfungsvorbereitung ist kaum möglich.
Nach einer Powerpointpräsentation zur Einführung in die Thematik von Frau Schröder, Diplombiologin und Leiterin des Bilab, machten sich die Schüler mit der Technik des Pipettierens vertraut. Anschließend wurde die DNA aus den Lebensmittelproben isoliert und mittels PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) vervielfältigt. Dann wurden die DNA Proben und die Vergleichs-DNA mittels Gelelektrophorese aufgetrennt und gefärbt. Am Ende des Praktikumstages erfolgte die Auswertung und Analyse der Arbeitsschritte mit Hilfe der Gelplatten. Ein Labortag voller neuer Erfahrungen und Anforderungen an konzentriertes und wissenschaftliches Arbeiten endete mit einer Busfahrt durch die Altstadt Höxters und einer Fahrt am Kloster Corvey vorbei zurück nach Bünde.