Die Abschlussbesten 2008 |
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| Applaus für die Jahrgangsbesten: Auf dem diesem Foto sind die wegen herausragender Leistungen geehrten Schülerinnen und Schüler zu sehen; v.l.n.r.: Franziska Müller (10i) und Jan-Henrik Tiemann (10i) erreichten den besten Notendurchschnitt ihres Jahrgangs mit der Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk für den Besuch der Oberstufe; Madeleine von Bargen (10h) und Torben Bischoff (10e) erhielten die Fachoberschulreife mit hervorragenden Zensuren; Manuel Melzer (10h) und Larissa Steinkamp erreichten den besten Hauptschulabschluss nach Klasse 10. Als Zeichen der Anerkennung bekamen sie vom Abteilungsleiter Michael Hafner ein Erinnerungsgeschenk überreicht. |
Abschluss 2008 |
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Bünde (G-H) Endlich geschafft: Insgesamt 141 Absolventen der Erich Kästner-Gesamtschule in Bünde nahmen am vergangenen Wochenende freudestrahlend ihre Abschlusszeugnisse nach Klasse 10 in Empfang. 64 Schülerinnen und Schüler erreichten den Hauptschulabschluss. Die Fachoberschulreife erreichten 47 und weitere 30 erreichten die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk. Davon gehen 19 Schülerinnen und Schüler in die Oberstufe über. Weitere 14 Schülerinnen und Schüler aus der Erich Kästner-Gesamtschule Kirchlengern werden in die Oberstufe wechseln und 27 Schülerinnen und Schüler kommen aus anderen Schulen dazu. Abteilungsleiter Michael Hafner wünschte den Schülerinnen und Schülern in seiner Begrüßungsrede alles Glück der Welt für ihren weiteren Lebensweg. Trotz großer Anstrengungen bei der Ausbildungsplatzsuche blieben viele Schülerinnen und Schüler ohne Ausbildungsplatz. Abteilungsleiter Michael Hafner bot an, auch weiterhin bei Bedarf bei der Korrektur von Bewerbungsunterlagen zu helfen. „Für viele ist es weitaus sinnvoller, jetzt eine Ausbildung zu beginnen, als weiter zur Berufsschule zu gehen.“ sagte Michael Hafner in seiner Rede und gab den Tipp sich auch jetzt noch zu bewerben, denn mehr als 100 Ausbildungsstellen allein in Bünde und Umgebung sind zum 01.08.08 noch nicht besetzt. (www.arbeitsargentur.de) Als Zeichen der Anerkennung guter Zusammenarbeit zwischen Schule, Politik und Verwaltung, begrüßte er besonders den stellvertretenden Bürgermeister Christoph Lübeck, den Vorsitzenden des Schulausschusses Georg Kruthoff und den stellvertretenden Schulpflegschaftsvorsitzenden Ulf Dreier. Besonderer Dank ging auch an die Arbeitsgemeinschaft „Schall und Licht“ und die verschiedenen Musikgruppen unter der Leitung von Claudia Albrecht-Wulf und Manfred Holzkämper, die zwischen den Redebeiträgen mit Popsongs wie „One moment in time“ und „My heart will go on“ für Stimmung im vollbesetzten Forum sorgten. Die besten Wünsche von Rat und Verwaltung der Stadt Bünde überbrachte der stellv. Bürgermeister Christoph Lübeck. Der stellvertretende Schulpflegschaftsvorsitzende Ulf Dreier schloss sich in seinen Grußworten diesen Wünschen an. Für besonderes soziales Engagement verlieh die Mitarbeiterin der Volksbank, Daniela Vogelsang, den „Volksbank-Award“ an zwei Schüler: Carolin Olschowski wurde für ihre besonderen Leistungen beim Technischen Hilfswerk geehrt. Florian Hartig nimmt seit 2006 am internationalen Jugendworkcamp teil. Er setzt sich für Hilfsbedürftige in Weißrussland ein, wo er drei Wochen seiner Sommerferien verbringt. Er wurde wegen seinem besonderen Einsatz und seiner Hilfsbereitschaft geehrt. In seiner Abschlussrede hoffte der stellv. Schulleiter Friedhelm Heckemeyer, dass die Schülerinnen und Schüler von den Lehrern gut auf die Zukunft vorbereitet wurden: „Schulentlassung bedeutet Aufbruch in eine Lebensphase, die zunehmend mehr Eigenverantwortung verlangt. Die richtigen Entscheidungen sind zu treffen und Dinge mutig anzupacken, die man sich vor kurzem noch nicht zugetraut hat.“ Kuriose und lustige kleine Anekdoten aus den vergangenen Schuljahren durften natürlich auch nicht fehlen und sorgten immer wieder für Erheiterung des Publikums. Viel Applaus erntete der Lehrerchor mit ihrem Song „Closer to heaven“. Abteilungsleiter Michael Hafner trat an diesem Abend gleich mehrfach auf der Bühne in Aktion: Neben Begrüßungsrede, Zeugnisausgabe als Klassenlehrer, Ehrung der besonders ausgezeichneten Schüler und Lehrerchor, schlüpfte er zusammen mit seinen Kollegen Marc Krischker (Gitarre), Linus Waltersmann (Schlagzeug) und Frank Wiemann (Keyboard) in die Verkleidung eines Goldgräbers und sang mit tiefer Stimme den absoluten Kultklassiker „ Wand’rin’Star“ von Lee Marvin. Nach der Zeugnisausgabe riefen die Moderatoren des Abends Petra Fortmeyer und Leon Juros noch ein letztes Mal den ganzen 10. Jahrgang auf die Bühne. Gemeinsam sangen sie einen alten Schlager, bei dem sie den Text für ihren Abschluss neu getextet haben.
Folgende Schülerinnen und Schüler erhielten ihre Abschlusszeugnisse mit den besten Wünschen ihrer Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen:Klasse 10d unter der Leitung von Hilde Jörding-Lohmeyer und Michael Hafner: Daria Andrzejewski, Alessandro Bentivegna, Gessica Crolla, Christofer Fitton, Melanie Gakow, Pascal Grzywok, Maximilian Jahn, Anastasia Kerkesner, Kristina Komyschew, Matthias Krömker, Arthur Mamitko, Demet Matzir, Nicole Michalek, Lucia Palmieri, Sabine Reichel, Marius Roloff, Larissa Rosemeier, Meltem Sahakalkan, Max Scheiermann, Maximilian Schnelle, Dennis Schnitzer, Denosan Thevarajah, Tunahan Türkyilmaz, Julian Walessa; Klasse 10e unter der Leitung von Claudia Albrecht-Wulf und Gerd Balsbering: Ebru Akyol, Aykut Aydemir, Kimberly Barber, Max Bazei, Torben Bischoff, Siver Cakar, Cilem Erdem, Vivien Fierus, Jan-Dominik Fischer, Lisa Flottmann, Jana Kalmykova, Sarah Kilias, Can Philipp Kislat, Andrej Klippenstein, Kübra Macit, Chantal Maike Peter, Philipp Pufe, Simon Reichel, Cherline Riedel, Dennis Rieke, Andy Sander, Güner Sönmez, Tobias Steffmann, Larissa Steinkamp, Yannick Wiedemann, Klasse 10f unter der Leitung von Ulrike Redeker und Martin Fiedler: Serdar Dag, Seyma Duman, Marvin Flachmann, Sahin Gölbasi, Artur Kikov, Florentina Kovaci, Carolin Kröger, Heinrich Leikom, Karina Lexy; Alexander Luft, Maleen Meier, Robert Meske, Daniel Neumann, Sonja Niehaus, Julian Schöneberg, Markus Schürmann, Dennis Suckau, Nils Süß, Angelina Töpfer, Alicia Tuccia, Sascha Vollmer; Klasse 10g unter der Leitung von Susanne Müller und Ulrich Basener: Kira Magdalena Bernert, Maria Blum, Kevin Böse, Jennifer Bresser, Ismail Gündüz, Osman Kelesoglu, André Kerber, Julia Kiehl, Dennis Mastel, Jewgenia Max, Pascal Möller, Elke Müller, Janne Müller, Sebastian Müller Franziska Naß, Kübra Özbek, Sean Payne, Eileen Rürup, Giacomo Serrone, Merle Sewing, MaikUllrich, Patrick Zimmerling; Klasse 10h unter der Leitung von Ina Kahl-Lüdtke und Reik Hegenbart: Madeleine von Bargen, Christopher Böhme, Benedict Borst, Dominic Busse, Saskia Dreier, Daniel Graf, Lisa-Marie Hecker, Pascal Hellweg, Katharina Hildebrandt, Tim Klüter, Kieran Mc Leod, Manuel Melzer, Annika Meyer, Irene Podlich, Sasisegaran Ramathas, Andre Rose, Lisa Rosenkötter, Katharina Rot, Sarah Sauer, Julia Schlender, Laura Schütte, Nico Voigt, Stefanie Worthmann, Sabrina Zobel; Klasse 10i unter der Leitung von Anke Ruwe und Jörg Binder: Melanie Adenauer, Timo Beinke, Raphael Brähler, Isabell Brennemann, Andre Büscher, Jasmin Detering, Jack Pascal Fistelmann, Petra Fortmeyer, Romana Gambietz, Katharina Giesbrecht, Florian Hartig, Torben Hofmann, Alina Horst, Leon Juros, Jonathan Klassen, Franziska Müller, Bastian Mund, Sergej Neufeld, Carolin Olschowski, Sandy Ostermöller, Jana Poppendiek, Tiemo Röske, Janik Schmittem, Karol Szupryczinski, Jan-Henrik Tiemann, Linus Waltersmann, Rudi Wildemann und Manuel Cosimo Wüllner. |
1.800,-- Euro für Ghana |
„Flying hands“ und Gospelchor Kirchlengern traten für karikativen Zweck auf |
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| Foto/Text: Karl Hendik Tittel SchülerInnen der Klasse 7d der Erich Kästner-Gesamtschule. Von links: Christine Albrecht, Sina Hinz, Sabine Oldenburg, Melanie Blomenkamp, Michel Specchio |
Das Benefizkonzert der Djembé-Gruppe „flying hands“ aus Eilshausen und des Gospelchores Kirchlengern war ein voller Erfolg. Beide Gruppen traten ohne Gage auf, so dass sämtliche Einnahmen Projekten in Ghana zugute kommen. |
Der musikalische Geist Afrikas |
500 Besucher beim Benefizkonzert des Gospelchores Kirchlengern und der „Flying Hands“ |
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VON KARL-HENDRIK TITTEL (TEXT UND FOTOS) Bünde-Ennigloh. Flink wirbeln Finger und Handflächen über die Felle der Djembé-Trommeln, die Rasseln an den Fußgelenken klappern im Takt. Erst leise, dann immer druckvoller, wie ein rhythmischer Sog, erheben sich die Klänge zu einem donnernden Kaleidoskop, zu dem sich plötzlich viele Stimmen gesellen: „Nkosi sikelel'i Afrika“ – „Herr segne Afrika“. Mit der südafrikanischen Nationalhymne begann ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Vom ersten Takt an machten sich die Füße der rund 500 Zuschauer selbstständig und wippten auf dem Parkett des Forums der Erich-Kästner-Gesamtschule mit. „Spirit of Africa“ war das Motto des Benefizkonzertes, das der Gospelchor Kirchlengern und die Djembé-Gruppe „Flying Hands“ aus Eilshausen am Samstag gaben, veranstaltet von der Gesamtschule und der Realschule Bünde-Mitte. Beide Schulen unterstützen seit Jahren Hilfsprojekte in Ghana und sämtliche Einnahmen gehen an den Verband der Westfälischen Kinderdörfer, der die Gelder direkt vor Ort in Ghana einsetzen wird. So wurde man bereits im Foyer auf das Thema des Abends eingestimmt, zierten doch Bilder mit afrikanischen Motiven die Wände und waren Stände und Informationstafeln des Verbandes aufgebaut. Auch ein von der Klasse 7d der Gesamtschule organisierter Stand war zu finden, wo handgemachter Schmuck aus Ghana angeboten wurde. Die Zusammenarbeit zwischen dem Gospelchor und den „Flying Hands“ entstand durch das gemeinsame Interesse an afrikanischer Musik. Schon immer hatte der Chor, der mit seinen über 100 Mitgliedern zu den größten in Ostwestfalen zählt, traditionelle Klänge aus dem schwarzen Kontinent in sein Programm eingebaut. Dass die Mischung aus Gospels, afrikanischer Folklore und rhythmischer Djembé-Musik sehr gut funktioniert, konnten die beiden Gruppen vor einem Jahr bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt in Eilshausen unter Beweis stellen. Und genau wie damals sprang auch am Samstag der Funke sofort über. Im ersten Teil standen vorwiegend afrikanische Lieder wie „Siyanibingelela“, oder „The Adventure“ auf dem Programm. Animiert durch die Akteure auf der Bühne, denen man den Spaß am Singen und Musizieren deutlich ansah, hielten es die Zuschauer nicht lange auf ihren Stühlen aus. Ob „In the Sanctuarry“, „Oh happy day“ oder bei den Instrumentalstücken: Mitklatschen und -singen war erwünscht und eine Stimmung, gleichermaßen druckvoll wie lebensbejahend, machte sich im Forum breit. Durch fast ekstatische Glaubensbekenntnisse bis hin zu melancholischen Stücken wurden so ziemlich alle Emotionen des Lebens musikalisch widergespiegelt. Kein Wunder, dass bei „On the Cross of Calvary“ ein paar kleine Tränen auf der Wange einer Sängerin glitzerten. Das Finale, „The Circle of Life“, bekannt aus „Der König der Löwen“, bot noch einmal alles, wofür dieser Abend stand: Lebensfreude pur! Ein beeindruckendes Konzert, das das Publikum in ein ausgelassenes Wechselbad der Gefühle tauchte. „Das war ein tolles Erlebnis und sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir mit den ‚Flying Hands’ aufgetreten sind“, sagte Chormitglied Michaela Bitter. |
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»In Deutschland gibt es mehr Freiheiten« |
24 französische Mädchen und Jungen für eine Woche Gäste der Kästner-Gesamtschule |
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Florent und Kelly (links) aus Frankreich waren für acht Tage als Gastschüler in Deutschland. Zusammen mit ihren Gastgebern Patrick und Tabea (rechts) zeigen sie auf der Karte ihre Heimatstadt Barlin, die die deutschen Schüler Ende Mai besuchen werden. Foto: Henni Kristin Wiedemann |
Von Henni Kristin Wiedemann Bünde (BZ). Den Heimweg nach Frankreich treten heute 24 Gastschüler der Erich Kästner-Gesamtschule an. Hinter ihnen liegen dann acht Tage voller neuer Erfahrungen und Eindrücke, die so positiv ausgefallen sind, dass einige der Schüler gar nicht mehr nach Hause wollen. Seit Oktober besteht der Kontakt der Gesamtschule zum Collège Jean Moulin aus Barlin, nun fand der erste Austausch beider Schulen statt. Zu den 24 Mädchen und Jungen, die seit Donnerstag vergangener Woche in Bünde sind, gehören auch der 14-jährige Florent Legru und die 13-jährige Kelly Le. »Deutschland ist super!«, erzählt Florent begeistert. »Ich würde sofort hierbleiben - sofern meine Mutter nebenahn wohnen würde«, fügt er mit einem Grinsen hinzu. Mit seinem deutschen Gastgeber, dem 15-jährigen Patrick Rossbach, versteht er sich ebenfalls sehr gut. »Am Anfang gab es ein paar Verständigungsprobleme«, erinnert sich Patrick, doch außer der Sprache gäbe es ja auch noch Hände und Füße, meint er. Auch bei Tabea Wolf (14) galt es, am Tag der Begegnung mit der französischen Kelly die Schüchternheit zu überwinden. Mittlerweile findet sie es aber erstaunlich, wie gut sich zwei Menschen mit unterschiedlicher Muttersprache doch verstehen können. Und obwohl die beiden Franzosen gerade einmal seit sechs Monaten die deutsche Sprache erlernen, wenden sie diese fleißig und ohne große Scheu an. »Bemerkenswert«, findet Französischlehrerin Sabine Stichmann. Bemerkenswert findet Florent ganz andere Dinge an Deutschland: »La liberté« ist seine Antwort auf die Frage, was ihm an Deutschland am besten gefalle. »In Deutschland gibt es mehr Freiheiten als bei uns, zum Beispiel in den Schulen. Man darf essen, wo man will, nicht nur in der Mensa«, sagt er überrascht. Außerdem seien die Umgangsformen an der Gesamtschule nicht so streng wie am Collège Jean Moulin. »Dabei habe ich vor meiner Ankunft von Deutschland gedacht, dass hier alles viel disziplinierter und strenger zugeht«. Kelly ist vor allem aufgefallen, dass viele Dinge hier günstiger sind als daheim, »aber warum die Benutzung der Toiletten an der Autobahn etwas kostet, verstehe ich nicht«. Auch die beiden deutschen Gastgeber haben Unterschiede festgestellt. »Die Essgewohnheiten sind ein wenig anders - die Franzosen essen wirklich mehr Croissants«, mein Tabea. Florent hingegen hat vor allem überrascht, dass die Deutschen so viel Aufschnitt essen. »Und das auch noch den ganzen Tag über. In Frankreich gibt es drei große Mahlzeiten am Tag, dazwischen isst man aber nichts. Die Schüler hier essen ständig«, ist ihm aufgefallen. Er selbst hat ebenfalls seine Vorliebe für die deutsche Küche entdeckt, und würde diese sogar der heimischen vorziehen. »Deutschland ist wirklich ein tolles Land, es hat meine Erwartungen noch übertroffen», freut sich der 14-Jährige. Und auch die anderen Schüler sind sich einig: Solch einen Austausch sollte es viel öfter geben. »Man lernt nicht nur, besser Französisch zu sprechen, sondern auch neue Menschen kennen. Vor allem entdeckt man neue Kulturen, Gebräuche und einen anderen Teil der Welt«, sagt Patrick. Aus diesem Grund sind die beiden Deutschen schon sehr gespannt auf ihren Gegenbesuch in Frankreich Ende Mai. Und auch die Schüler aus Frankreich haben vor, auf jeden Fall noch einmal wiederzukommen. |
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Aus Premiere soll Tradition werden |
Französische Gäste aus Barlin erstmals zu Gast an der Erich Kästner Gesamtschule |
VON TOBIAS HEYER (TEXT UND FOTO) Bünde. Voll ist es am Freitagmorgen im Rathaus-Foyer. „So viele Schüler waren schon lange nicht mehr hier“, freut sich Bürgermeisterin Anett Kleine-Döpke-Güse, die erstmals Gäste aus der französischen Stadt Barlin begrüßen kann. „Kontakt zu Frankreich hatten wir schon häufiger, aber mit Barlin versuchen wir jetzt erstmals einen Schüleraustausch auf die Beine zu stellen“, erklärt Friedhelm Heckemeyer, Schulleiter der Erich-Kästner-Gesamtschule Bünde. 24 französische Jugendliche sind seit Donnerstag in Bünde zu Gast, lernten erst ihre Gastfamilien kennen und fuhren gestern zum Rathaus, um von Anett Kleine-Döpke- Güse in Empfang genommen zu werden. Die Bürgermeisterin stellte die Tabakstadt in Zahlen vor, wünschte den jungen Franzosen viel Spaß bei ihrem Aufenthalt und erfuhr Wissenswertes über die Stadt Barlin. Rund 8.000 Menschen wohnen dort, etwa 60 Kilometer entfernt von Lille in Nordfrankreich. Collège Jean Moulin nennt sich die Schule, an der „650 Schüler in vier Jahrgängen unterrichtet werden“, sagt Sylvia Bitter, die als Französischlehrerin der Bünder Gesamtschule gemeinsam mit Sabine Stichmann den Austausch organisiert. In den Jahrgangsstufen sechs bis neun wird hier Deutsch unterrichtet und diesen Jahrgängen entstammen die Schülerinnen und Schüler, die jetzt nach Bünde gereist sind. „Wichtig ist, dass die Schüler sehr jung sind und doch den Mut haben, schon jetzt französische Gäste aufzunehmen“, lobt Sylvia Bitter, denn auch auf Bünder Seite sind die jüngsten Gastgeber gerade einmal 12 Jahre alt. Nach dem Rathausbesuch folgten ein historischer Stadtrundgang und eine kleine Rallye, ehe sich die Gruppe zum Einkaufsbummel aufteilte. Das Wochenende verbringen die Gäste in den Familien, ehe am Montag ein Ausflug nach Münster auf dem Programm steht und Mittwoch ein Museumsbesuch in Osnabrück folgt. Donnerstags reisen Gäste und Gastgeber nach Paderborn in das Heinz-Nixdorf-Museumsforum, ehe für Freitag die Rückreise ansteht. Schon jetzt steht fest, wann der Gegenbesuch erfolgen soll. „Am 29. Mai reisen unsere Schüler nach Frankreich und werden dort ihre Sprachkenntnisse in Schule und Gastfamilien aufbessern“, sagt Sylvia Bitter. |
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24 Gastschüler aus Barlin in Frankreich besuchen für acht Tage die Erich Kästner-Gesamtschule Bünde. Zum ersten Mal findet der Austausch mit dem Collège Jean Moulin statt, die deutschen Schüler reisen im Sommer nach Frankreich, um den Austausch der Kulturen zu pflegen. |
24 Franzosen acht Tage zu Gast |
Austauschprogramm der Gesamtschule mit dem Collège Jean Moulin |
Von Henni Kristin Wiedemann (Text und Foto) Bünde (BZ). Für acht Tage hat die Erich-Kästner-Gesamtschule Besuch aus dem großen Nachbarland im Westen. 24 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich sind im Rahmen eines Schüleraustauschprogrammes in der Zigarrenstadt zu Gast. 540 Kilometer hatten die französischen Schüler des Collège Jean Moulin (benannt nach einem französischen Widerstandskämpfer) in Barlin zurückgelegt, als sie am Donnerstagnachmittag eintrafen. Sie sind die erste Austauschgruppe, die seit Beginn des Kontaktes der Schulen im Herbst vergangenen Jahres nach Bünde kommt. Zusammen mit ihren 25 deutschen Gastschülern werden sie Deutschland eine Woche lang hautnah und nicht nur aus dem Schulbuch kennenlernen. »Wir freuen uns sehr über den Kontakt«, sagt Französischlehrerin Sylvia Bitter. Zusammen mit ihrer Kollegin Sabine Stichmann betreut sie die Gruppe. »Außerdem finden wir es großartig, dass unsere Schüler trotz ihres jungen Alters den Mut haben, Ende Mai den Gegenbesuch nach Frankreich anzutreten«, fügt sie hinzu. Dieser findet für die 12- bis 15-jährigen Deutschen vom 29. Mai bis zum 6. Juni statt. Auch Bürgermeisterin Anett Kleine-Döpke-Güse ist von dem Projekt begeistert, »nicht nur, weil deutsch-fanzösische Beziehungen historisch gesehen etwas Besonderes sind, sondern auch, weil man den Kindern neben ihrem eigenen Land so auch andere Kulturen näherbringen kann.« Damit dieses auch gelingt, steht für die Jugendlichen einiges auf dem Programm: Nach dem Empfang im Rathaus und einem historischen Stadtrundgang am Freitag erwartet die Gäste im Alter von 13 bis 14 Jahren zunächst ein Wochenende in den Familien, bevor es dann am Montag auf einen Ausflug nach Münster geht. Dienstag steht am Vormittag gemeinsamer Unterricht an, in dem in Gruppenarbeit das Thema »Die Franzosen - Die Deutschen« bearbeitet wird. Auch ein typisch deutsches Essen in der Schulmensa darf dabei nicht fehlen. Am Mittwoch fahren die Schüler für einen Museums- und Planetariumsbesuch nach Osnabrück, bevor am Donnerstag das Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn besucht wird. Außerdem steht einen Tag vor der Abreise ein gemeinsamer Abschluss an, bei dem Bilanz gezogen und auf der Abschiedsparty gefeiert wird. Am kommenden Freitag sagt man sich dann bis zum Sommer »Au revoir«. |
Dem Geheimnis der Samen auf der Spur |
Kästner-Gesamtschule: Zwei Teams beteiligen sich am Wettbewerb
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Weshalb keimen Samen nicht in der Frucht? Dieser Fragen gingen die Gesamtschüler Mark Yendle (links) und Marcel Heetmann nach. |
Von Hilko Raske (Text und Foto) Bünde (BZ). Weshalb keimen Samen nicht schon in der Frucht? Dieser interessanten Frage sind die Gesamtschüler Marcel Heetmann und Mark Yendle nachgegangen. Die Fünftklässler beteiligen sich am Wettbewerb »Schüler experimtieren«. Im Supermarkt kauften sie Äpfel, Tomaten, Paprika und Netzmelonen. Aus den Früchten entfernten die Schüler dann die Samen, wuschen sie sorgfältig ab und legten sie dann in Petrischalen. Die wanderten in einen Trockenschrank. Dort untersuchten Mark und Marcel, wie die Samen auf äußere Faktoren wie Wärme und Kälte, Licht und Dunkelheit oder auch Nässe und Trockenheit reagieren. Dabei kamen die Schüler zu einem interessanten Ergebnis: während Wärme und Feuchtigkeit das Keimen fördern, ist Licht nicht erforderlich. Um nun herauszufinden, was das Keimen von Samen in der Frucht verhindert, starteten die beiden Fünftklässler eine weitere Experimentreihe. Die Samen wurden unter gleichen Bedingungen wieder in den Trockenschrank gestellt. Allerdings lagen die Fruchtsamen diesmal nicht in Wasser, sondern in Tomaten- und Melonensaft. »Dort keimten die Samen dann nicht«, erzählte Mark. Ihre Vermutung: im Saft bzw. in der Frucht muss ein Stoff enthalten sein, der das Keimen verhindert. »Wir sind davon ausgegangen, dass es sich um Vitamin C handelt, weil das ja in allen Früchten vorkommt« Das bewahrheitete sich dann aber doch nicht. »Wir haben Vitamin C in Wasser aufgelöst - die Samen keimten trotzdem«, sagte Marcel. Zwar haben die Fünftklässler nicht herausfinden können, was nun genau das Keimen in der Frucht verhindert. »Das ist für die fünfte Klasse dann doch noch etwas zu kompliziert«, meinte Biolehrerin Marion Steuwe, die die Teilnehmer am Wettbewerb »Schüler experimentieren« betreut. Aber Mark und Marcel wissen nun, welche Faktoren das Keimen fördern. Wer ein Menthos-Bonbon in eine Flasche mit Cola versenkt, der sollte schnell einige Schritte zurücktreten. Der Grund: es entsteht die so genannte »Cola-Fontäne«. Weshalb das so ist, wollten Felix Rabe und Marvin Erdbrügger wissen, die ebenfalls die Jahrgangsstufe fünf der Bünder Gesamtschule besuchen. Die zwei Jungforscher untersuchten, was im Menthos-Drops an Bestandteilen enthalten ist: Zucker, Sirup, Gelantine, Zitronensäure und eine ölige Verbindung. »Wir haben dann vorsichtig die flüssigen Bestandteile wie Öl und Sirup in die Cola gegossen - da passiert nichts«, informierte Felix. Anders sah es bei den festen Bestandteilen aus - und ganz besonders viel Schaum entstand durch die Zugabe durch Zucker. Diesen Ansatz verfolgten die beiden Schüler weiter. Sie nahmen jetzt Würfelzucker, Kandis und Krümelzucker. »Der meiste Schaum entstand hier, als wir Krümelzucker verwendeten.« Die Folgerung der Gesamtschüler: »Zuckerstücke mit der verhältnismäßig größten Oberfläche lässt Cola am stärksten schäumen«. Das Ergebnis ihres Experimentes wollen Felix und Marvin beim Regionalwettbewerb »Schüler experimentieren« am 16. Februar in Herford vorstellen. |
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Auf den Spuren der »Cola-Fontäne«: Felix Rabe (links) und Marvin Erdbrügger aus der Klasse 5e der Gesamtschule. |
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| 104 Schüler nahmen in diesem am Skiprojekt im Skigebiet Sonnenkopf teil. Als Lehrer mit dabei waren Karsten Bölke, Uli Ehlers, Bernd Fiedler, Stefan Gotthardt, Michael Hafner, Karlo Keller, Jörg Klöcker, Kerstin Krieger und Kai Mundhenke. Foto: BZ |
Am Arlberg sicher auf die Piste |
Skilehrgang der Erich-Kästner-Gesamtschule erfolgreich abgeschlossen |
Bünde (BZ). Seit dem Schuljahr 2001/02 bietet die Erich-Kästner-Gesamtschule ein Skiprojekt an. Mit interessierten Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 10 bis 13 wird ein einwöchiger Lehrgang im alpinen Skilaufen in einem geeigneten Skigebiet der Alpen vorbereitet und durchgeführt. Der Termin dafür liegt jeweils in der Projektwoche im Januar. Das Projekt ist sowohl für Ski-Neulinge als auch für Fortgeschrittene geeignet. Die Schüler werden von Lehrern der Schule, die über langjährige Erfahrung oder die Ski-Lehrbefähigung verfügen, begleitet und unterrichtet. In diesem Jahr nahmen 104 Schüler am Skiprojekt im Skigebiet Sonnenkopf teil. Von der Talstation Klösterle am Fuße des Arlbergs ausgehend trafen sie auf vielseitige und bestens präparierte Pisten. Der Sonnenkopf ist bis auf eine Höhe von 2300 Metern erschlossen und zählt zu den schneesichersten Wintersportregionen. Untergebracht war die große Skigruppe in einem Quartier in Feldkirch in Vorarlberg und hatten die gesamte Woche Glück mit dem Wetter. Als Lehrer mit dabei waren Karsten Bölke, Uli Ehlers, Bernd Fiedler, Stefan Gotthardt, Michael Hafner, Karlo Keller, Jörg Klöcker, Kerstin Krieger und Kai Mundhenke. Ein Teil der Anfänger begann die Woche auf Snowblades, die vom Förderverein der Gesamtschule zur Verfügung gestellt wurden. Auf diesen kurzen Skiern ist das Skifahren besonders leicht zu erlernen. Vorhandene Bewegungserfahrungen vom Inlineskating oder Schlittschuhlaufen lassen sich damit gut auf das Gleiten auf Schnee übertragen. Die übrigen Teilnehmer starteten auf Carvingski. Bis zum Ende der Woche hatten fast alle Neulinge den Schwung raus und konnten sicher die (blauen) Pisten hinabwedeln. Täglich konnten Eltern und Freunde auf der Homepage der Gesamtschule Bilder und - nicht immer ganz ernst gemeinte - Kommentare lesen: »Heute hat wieder den ganzen Tag diese schreckliche Sonne geschienen. Wir sehnen uns schon nach einem ordentlich verregneten Tag in Bünde.« Oder: »Unsere Skierfahrungen erweitern sich ständig. Manchmal haben die Lehrer schon Mühe, uns zu folgen. Wenn wir dann so gemütlich im Schnee liegen, umrahmt von weggeflogenen Skiern, Stöcken, Brillen, Mützen É Jedenfalls raffen wir uns wieder auf und kommentieren unseren Sturz als geplante Übung.« |
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| Dampf ablassen: Mit großem Interesse verfolgten die Viertklässler Max Kiel, Laura-Marie Wittemöller, Michelle Wobker und Sarah Hermann (Mitte, v.l.) einen Versuch zur Erklärung der Funktionsweise von Dampfmaschinen, den Sandra Rudkowski (l.) und Natalie Witte (r.) zusammen mit Fachlehrer Christoph Siemon durchführten. | |
Rundgang im Haus des Lernens |
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Über 400 Besucher beim Tag der offenen Tür der Erich Kästner-Gesamtschule |
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Von Karl-Hendrik Tittel
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| Anschaulich: Anhand dieses Versuches demonstrierte Verena Noltemeyer, was passieren kann, wenn ein Nagel eine Stromleitung in der Wand trifft. | |
Eltern und Schüler schauen genau hin |
Tag der offenen Tür an der Gesamtschule mit vielen Gästen |
| B ü n die (jp). Es scheint, als wäre die Gesamtschule auch weiterhin eine gefragte Schulform. Zumindest lassen dies die Besucherzahlen beim Tag der offenen Tür vermuten. Mehr als 400 Eltern und interessierte Grundschüler strömten durch die Schulgebäude. »Wir sind vom Andrang absolut überwältigt und freuen uns über das große Interesse an unserer Schule«, freute sich Friedhelm Heckemeyer, stellvertretender Schulleiter, über das volle Haus. Kurzerhand wurde improvisiert, die Rundgangsgruppen waren etwas größer als eigentlich geplant. Zu entdecken gab es viel. Besonders die Versuche in den Naturwissenschaften und das Fach Technik hatte es den Gästen angetan. An den PCs in den Informatikräumen fühlten sich viele schon fast zu Hause. Die Schule lege, so Abteilungsleiter Heinz Köster, großen Wert auf die Sicherung der Grundlagen des Lernens in Mathematik, Englisch und Deutsch. »Wir fördern, damit Kinder erfolgreich weiterlernen können. Und wir fordern, um eine erfolgreiche Schullaufbahn des Kindes bis zur Fachoberschulreife und bis zum Abitur zu ermöglichen.« Nicht die Schwächen, sondern die Stärken des lernenden Kindes stehen im Mittelpunkt. »Und darin investieren wir«, erläuterte Köster das aufwändige Förder- und Forderkonzept der Schule. Auch musisches Lernen hat an der Gesamtschule einen großen Stellenwert. Traditionell hat die jüngste Musikgruppe am Tag der offenen Tür ihren ersten Auftritt. Besonderes Interesse zeigten die Eltern an der Kooperation von Gesamtschule und Musikschule. Interessierte Kinder können sich für mehrere Fachgruppen anmelden und diese während ihrer Schulzeit im Ganztag besuchen. Bevor die Gäste durch die Schule geführt wurden, stellte Heckemeyer pädagogische und organisatorische Merkmale vor. Durch die Erkenntnisse namhafter Wissenschaftler und neuerer Schulleistungstests sieht Heckemeyer die pädagogische Orientierung der integrierten Gesamtschule für die Zukunft bestätigt. »Wir müssen den Mut haben, uns kritisch mit der Praxis eines Begabungstypen getrennten Unterrichts auseinanderzusetzen.« Wissenschaftlich sei diese Praxis der frühen Auslese und der sie stützenden Diagnostik nicht begründet. |
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| Dennis wagt beim Tag der offenen Tür an der Gesamtschule Bünde einen Blick durchs Mikroskop. Mehr als 400 Besucher kamen, um sich zu informieren. Fotos: Jörn Petring |
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Alischa (12) und Dennis (11) musizieren im Musikraum. |
Mit der Schule stärker identifizieren |
Neue Shirts für Erich Kästner-Gesamtschule Bünde vorgestellt / Dem Markentrend entgegen wirken |
VON DIETER SCHNASE (TEXT) UND TOB lAS HEYER (FOTOS) |
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| Neues Outfit: Die SVler zeigen hier, wie schon in den Klassen, die neuen Shirts. Diese sind dunkelblau, das Logo ist hellblau-gelb - von links Anne-Lena Kiel (Kl. 6d), Oliver Schaffer (18, 11. Jhrg.), Ines Vögeding (17, 11. Jhrg.), Burcu Gürsoy (11, Kl. 6d) und Burak Avsar (18, 11. Jhrg.). |
Neue T-Shirts zeigen: "Wir gehören dazu!" |
Erich Kästner-Gesamtschule bietet einheitliche Kleidung |
Von Maren Waltemode |
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| Anna-Lena Kiel (vorne) aus der Erich Kästner-gesamtschule ist stolz auf ihr Schul-T-Shirt. Zusammen mit Oliver Schaffer (18), Ines Vögeding (17), Burcu Gürsoy (11) und Burak Avsar (18, von links) hat die Elfjährige die T-Shirts in den Klassen vorgestellt. Vorbestellungen liegen bereits vor. Foto: Waltemode |
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| Rutschpartie ins kühle Nass: Gerd Balsbering, Lehrer an der Erich Kästner-Gesamtschule, freut sich über seinen Schützling Jan-Dominik Fischer, der über die Rutsche des Kanuclubs Bünde in die Else gleitet. | |
Ein stetes Geben und Nehmen |
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15 Jahre Kanuschülersportgruppe an der Erich Kästner-Gesamtschule Bünde |
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Von Tyler Larkin Bünde. Jeden Montagnachmittag wimmelt es am Elseufer. Zehn Schüler und Schülerinnen der Erich-Kästner-Gesamtschule Bünde warten voller Ungeduld, bis sich das neue Rolltor am Kanuclub öffnet und sie die Kajaks und Kanadier zu einer kurzen Übungsfahrt herausholen können. |
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| Spaß auf dem Wasser: Vivian Fierus, Cherline Riedel und Aykut Aydemir (v.l.) bei der Übungsfahrt auf der Else | Alles im Blick: Ebru Aykol im Einer-Kayak. |
Schokolade Marke Eigenbau |
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Schulkinder kreieren ihre eigene Geschmacksrichtung /
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von Tobias Heyer (Text und Fotos) Bünde. Aylin mag es gerne bunt. Also rührt sie gelbe, rote und grüne Streusel unter die flüssige Vollmilchschokolade, streut noch ein paar Cornflakes oben drauf und versenkt sogar noch .Gummibären in einer Masse, die in 20 Minuten im Kühlschrank zu einer leckeren, aber ungewöhnlichen Schokolade erstarrt. |
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| Flüssige Leckerei: Marvin Pranjes (l.) sieht zu, wie er von Ronny Wichtrey die Schokolade in die Form gegossen bekommt. | Leckerbissen im Quadrat: Aylin Müller probiert ihre eigene Geschmacksrichtung, Vollmilch mit Gummibärchen. |
Für Anforderungen der komplizierter werdenden Welt gerüstet |
Abiturienten der Erich Kästner-Gesamtschule Bünde feierlich verabschiedet |
Bünde/Kirchlengern. Es war ein vielseitiges Programm, durch das Anna Klockmann und Kevin Graening die Gäste führten. Wohlmeinende Grußworte, musikalische Beiträge, Poetisches und Worte des Dankes füllten die Entlassfeier der Jahrgangsstufe 13 der Erich KästnerGesamtschule Bünde. Die Namen der Abiturienten: Alexander Bauder, Brenda Berning, Jaroslaw Blewonska, Sabrina Bretzke, Benjamin Broelhorst, Julian Broelhorst, Hauke Buermann, Kimberley Cheetham, Marianne Dyck, Tanja Färderer. Cari na Gläsker, Katharina Glufke, Kevin Graening, Sina Hülsmann, Kim Jörg, Lorena Klein, Anna Klockmann, Jewgenia Kroh, Robert Krömker, Alexander Lauchner, Justine Lexy, Nikolay Lobanov, Vladislav Löpp, Vanessa Marino, Henrike Niedringhaus, Maren Oepping, Viktor Petker, Christian Piofczyk, Patrick Prusick, Violetta Prusky, Julia Rürup, Jennifer Schmidt, Nina Schorege, Yves Schulze, Erika Tomm, Alina Wansidler, Arthur Wittlif, Leoni Charlott Wölker. |
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Festlicher Abschied: Der Abi-Jahrgang 2007 der Erich Kästner-Gesamtschule Bünde.
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Leicht, aber bärenstark |
Nico Tellbüscher gewinnt Sonderpreis beim Bootswettbewerb der Uni Duisburg |
VON TOBIAS HEYER Bünde. Das Verhältnis könnte ungleicher nicht sein. Ein Kilogramm ist das Gewicht schwer, das Nico Tellbüscher in sein 26,9 Gramm leichtes Aluminiumboot setzt. Und doch kentert das Schiff nicht, sondern schwimmt im Glasbecken, das in der Erich Kästner-Gesamtschule steht. |
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| Angestrahlt : Inke Adam leuchtet das boot von Nico Tellbüscher an, der das Ein-Kilo-Gewicht auf die Eigenkonstruktion setzt, die gerade 26,9 Gramm auf die Waage bringt. |
27 Gramm schwer und bärenstark |
Schülerwettbewerb: Nico Tellbüscher und Inke Adam bauen Boote aus Alufolie |
Bünde (BZ). Morgens werden die Butterbrote darin eingewickelt, abends landet sie gewöhnlich im Gelben Sack: die Alufolie. Aus wenigen Gramm des nützlichen Haushaltshelfers haben Nico Tellbüscher und Inke Adam ein kleines Boot gebaut, das selbst bei einem Kilogramm Zuladung längst nicht die Segel streicht. |
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| Mit diesen beiden Booten gingen Inke Adam (l.) und Nico Tellbüscher (r.) am 12. Juni beim Physik-wettbewerb „freestyle physics“ ins Rennen. Nico sicherte sich mit seinem Beitrag sogar einen mit 100 Euro dotierten Sonderpreis für eine besonders raffinierte Konstrukion. |
„Viel Erfolg, Freude und Glück für Euer Leben“ |
134 Schüler des 10. Jahrgangs der Erich Kästner-Gesamtschule verabschiedet |
VON KARL TITTEL Bünde-Ennigloh. Mit besonderen musikalischen Beiträgen, Ehrungen verdienter Schülerinnen und Schüler, einer Videoshow und wohlgemeinten Grußworten verabschiedete die Erich Kästner-Gesamtschule am Freitag 134 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs. Die Namen der Absolventen: Klasse 10d: Sarah Bisdorf-Schneider, Carsten Block, Maik Brylewicz, Mustafa Büyünlü, Benjamin Cooper, Edita Cukovic, Tina Grams, Yvonne Krause, Gökhan Kusucuran, Jakob Neb, Judith Ogiesoba, Utku Özsahin, Matthias Rosanka, Daniel Sander, Bora Sayildi, Daniel Schneider, Larissa Täte, Regina Wetsch, Christian Wiesner. |
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| Festlich gekleidet: Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Bünder Gesamtschule bei der Entlassfeier. |
»Viel Erfolg, Freude und auch Glück« |
Feierliche Schulentlassung an der Erich Kästner-Gesamtschule in Bünde - Rückblick als Videoshow |
Bünde (BZ). Mit besonderen musikalischen Beiträgen, Ehrungen verdienter Schülerinnen und Schüler, einer Videoshow und wohlgemeinten Grußworten verabschiedete die Bünder Gesamtschule 134 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs. |
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| Erhielten jetzt ihre Abschlusszeugnisse: 134 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Kästner-Gesamtschule. 55 von ihnen erreichten den Hauptschulabschluss nach Klasse 10, 77 den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), und davon wiederum erlangten 40 Absolventen die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.Foto: Hilko Raske |
Leben selbst in die Hand nehmen |
Entlassfeier der Abiturienten an der Erich Kästner-Gesamtschule |
Bünde (BZ). Durch ein vielseitiges Programm führten Anna Klockmann und Kevin Graening die Gäste bei der Entlassfeier der Abiturienten der Erich Kästner-Gesamtschule. Ihr Abitur haben bestanden: Alexander Bauder, Brenda Berning, Jaroslaw Blewonska, Sabrina Bretzke, Benjamin Broelhorst, Julian Broelhorst, Hauke Buermann, Kimberley Cheetham, Marianne Dyck, Tanja Färderer, Carina Gläsker, Katharina Glufke, Kevin Graening, Sina Hülsmann, Kim Jörg, Lorena Klein, Anna Klockmann, Jewgenia Kroh, Robert Krömker, Alexander Lauchner, Justine Lexy, Nikolay Lobanov, Vladislav Löpp, Vanessa Marino, Henrike Niedringhaus, Maren Oepping, Viktor Petker, Christian Piofczyk, Patrick Prusick, Violetta Prusky, Julia Rürup, Jennifer Schmidt, Nina Schorege, Yves Schulze, Erika Tomm, Alina Wansidler, Arthur Wittlif, Leoni Charlott Wölker. |
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| Die Abiturienten der Erich-Kästner-Gesamtschule. In einer Feierstunde im Forum der Schule mit viel Musik, interpretiert von der Schulband, wünschten ihnen mehrere Redner am Abend alles Gute für den weiteren Lebensweg. Foto: Gerhard Gläsker |
Die Töpfe werden größer |
Verein stimmt zu: Gesamtschule verköstigt alle Schüler |
Von Kai Hasenbein (Text und Foto) Bünde (BZ). Die Mensaküche der Erich Kästner-Gesamtschule in Bünde benötigt schon bald größere Töpfe. Der für den Betrieb zuständige Mensa- und Cafeteriaverein legte jetzt in seiner Vorstandssitzung fest: Neue Gäste des Schulzentrums sind ab dem kommenden Schuljahr herzlich willkommen. |
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| Burcu Gürsoy und ihren Klassenkameraden der Erich Kästner-Gesamtschule schmeckt's in der Mensa richtig gut. Bald werden hier alle Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums mittags beköstigt. |
Ein fast perfekter Mord |
Literaturkurs inszeniert den Durbridge-Klassiker „Plötzlich und unerwartet“ |
VON PATRICK MENZEL |
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Plötzlich und unerwartet : Im Wohnzimmer der Londoner Wohnung von Maggie und Glenn Howard spielt das Stück „Plötzlich und unerwartet“. Glenn Howard (Tobias Sett) seine Frau Maggie (Gamze Polit) und deren Schwester Helen Tenby (Nadja Schmidt). FOTO:MENZEL |
Girl's Day zum Boy's Day umfunktioniert |
Gesamtschüler Sebastian versucht sich als Erzieher |
Von Alexander Kröger Bünde (BZ). Für Sebastian Boehmfeld ist der Job als Erzieher kein Traumberuf. »Viel zu anstrengend«, hat der Gesamtschüler nach einem »Schnuppertag« für sich entschieden. Trotzdem fand er den Besuch im evangelischen Kindergarten Hüffen interessant. |
Sollen wir noch studieren? |
Uni Bielefeld und Finanzverwaltung zu Gast in Bünder Gesamtschule |
Bünde. „Wie geht das heute, studieren, Studiengebühren aufbringen und für seinen Lebensunterhalt sorgen?“ „Im Ausland studieren, kann man sich das überhaupt leisten?“ Mit diesen Fragen befassten sich kürzlich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Erich Kästner-Gesamtschule in Bünde. |
Grips macht mobil |
Aktion des Jugendrotkreuzes klärt in der Gesamtschule Bünde über Sucht auf |
VON ANDREA ROLFES |
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| Balanceakt : Dennis Brinkmann (v.l.), Fahrican Culha, Daniel Nagel, Patrick Wolf und Marcel Lömker von der Klasse 8h probieren ihre Geschicklichkeit am „Laufenden A“ aus. Das erfordert Teamwork, denn die Seile halten das Holzgestell aufrecht. |
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Fördert die Gesundheit : Sven Kampeter, Jugendrotkreuzleiter, schaut auf das Aktions-Plakat.
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Schüler »erleben« Gesundheit |
»Body+Grips-Mobil« machte an der Erich-Kästner-Gesamtschule Station |
Von Julia Mausch Jugendliche überraschen und neugierig auf das Thema Gesundheit machen - das setzen sich die Initiatoren des »Body+Grips-Mobils« - Aktion Mensch, Barmer als regionale Krankenkasse und das Jugendrotkreuz -zum Ziel. Mit Erfolg. Die etwa 60 Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner-Gesamtschule waren mit großem Eifer bei der Sache. »Die Aktion fand zum ersten Mal in Bünde statt und die Jugendlichen waren begeistert«, zieht Sven Kampeter, Leiter des Jugendrotkreuz in Bünde, zufrieden Bilanz. |
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| Rund um das Thema „Pubertät“ dreht sich auch bei diesem Spiel. Angela Barzei und Tiffany Stiller (von links) beantworten Fragen über Themen wie Liebe, Jungs und Freunde. |
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Mit viel Engagement von der Masse absetzen |
Personalchefin des Tabakunternehmens Arnold Andre gibt Schülern Anregungen zur erfolgreichen Bewerbung |
VON TOBIAS HEYER Bünde. Standardsätze mag Anja Depping nicht. Da will sie lieber lesen, was die Jugendlichen so bewegt, was sie auszeichnet. „Bei mir als Personalchefin von Arnold Andre bewerben sich auf eine Ausbildungsstelle 150 Jugendliche – da muss man sich absetzen“, rät sie am Montagmorgen den Schülern der Erich Kästner-Gesamtschule. |
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